Mit einer GmbH Insolvenz gehen regelmäßig Anfechtungen, Rückforderungen an Gesellschafter und Geschäftsführer sowie strafrechtliche Vorwürfe einher.

Das liegt daran, dass der Insolvenzverwalter vom Gericht beauftragt wird, ein Gutachten zu verfassen in welchem, unter anderem, die Insolvenzreife des Unternehmens festgestellt wird.

 

Das Gericht leitet jede Insolvenzakte im Rahmen der MiZi (Mitteilung in Zivilsachen) an die Staatsanwaltschaft weiter.

 

Hier wird der Insolvenzverwalter eine Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung feststellen, die weit vor der Antragstellung liegt- mit weitreichenden Folgen für Sie als Geschäftsführer…

 

Noch eindeutiger sind die Fälle in denen Dritte (meist Krankenkassen oder das Finanzamt) einen Insolvenzantrag gestellt haben. Dies indiziert aus Sicht der Staatsanwaltschaft schon die Insolvenzverschleppung, da diese Forderungen bereits älter als 21 Tage sind, also vor dem Zeitpunkt liegen, in welcher ein Insolvenzantrag hätte gestellt werden müssen.

 

Kann die GmbH 90% ihrer Verbindlichkeiten nicht innerhalb von 30Tagen bezahlen ist sie zahlungsunfähig und damit insolvenzantragspflichtig, so einfach ist das und ist in der Insolvenzordnung festgeschrieben.

 

Die wirtschaftlichen Folgen für Sie als Geschäftsführer sind indes verheerend. Sie erfüllen damit den Straftatbestand der Insolvenzverschleppung. Meist gesellen sich hierzu, bei Nichteinhaltung der ordnungsgemäßen Buchhaltungspflichten, die Vorwürfe der strafbaren Bankrotthandlungen und des Vorenthaltens von Arbeitnehmerentgelten, soweit Sie mit der Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nicht auf dem Laufenden sind.

 

Ein Eintrag im Strafregister ist Ihnen (fast) sicher.

 

Hinzu kommt der zivilrechtliche Rückforderungsanspruch des Insolvenzverwalters, an Sie persönlich als Geschäftsführer gem.§64 GmbHG. Diese Vorschrift besagt sinngemäß, dass alle Zahlungen, die seit dem Zeitpunkt einer ordnungsgemäßen und pünktlichen Antragstellung durch die GmbH geleistet wurden, der Insolvenzmasse zustehen und nunmehr von Ihnen als Geschäftsführer (erneut) zu zahlen sind.

 

Das wirtschaftliche „Aus“ für Sie als Geschäftsführers ist somit meist vorgezeichnet.

 

Damit Ihnen all diese Schreckensszenarien erspart bleiben, ist es erforderlich  frühzeitig Strategien zu entwickeln um diese Vorwürfe schon im Vorfeld zu entkräften. Hier sind meist der Steuerberater und Ihr Hausanwalt überfordert, da die erforderliche Expertise nicht vorhanden ist.

 

Unser Justiziar ist spezialisiert auf die Beurteilung dieser Sachverhalte und wir können Ihnen adhoc ein solides Krisenmanagement zur Verfügung stellen und entsprechende Verteidigungsstrategien erarbeiten.

 

Sprechen Sie uns an, bevor es zu spät ist.